Berufsbildungszentrum Hochwald
die bessere Schule
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Erasmus+ Mobilität – Austausch mit der neuen Partnerschule Liceo Scientifico „G. Salvemini“ in Sorrent
Erasmus+ Mobilität – Austausch mit der neuen Partnerschule Liceo Scientifico „G. Salvemini“ in Sorrent
Lernen außerhalb des Klassenzimmers zum Thema nachhaltiger Tourismus in einer touristisch geprägten Region
Vom 12. bis 16. Mai nahmen 25 Schüler:innen der Fachoberschule 12 gemeinsam mit den betreuenden Lehrkräften Frau Lehnert und Herrn Lux an einer fünftägigen Erasmus+-Mobilität nach Italien teil. Ziel der Fahrt war die Region Sorrent und die Amalfiküste, wo fachliches Lernen, interkultureller Austausch und gemeinschaftliche Erfahrungen miteinander verbunden wurden.
Untergebracht war die Gruppe in der Ferienanlage Villagio Nettuno im Naturreservat Punta Campanella. Dort befindet sich auch die Meeresbiologie-Station Unimare, die verschiedene Programmpunkte der Fahrt begleitete.
Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch der Partnerschule Liceo Scientifico „G. Salvemini“ in Sorrent. Gemeinsam mit einer Deutschklasse arbeiteten die Schüler:innen in internationalen Gruppen zu Themen wie nachhaltiger Tourismus und Leben in touristisch geprägten Regionen. Neben einem gemeinsamen „Scientific Lab“ fand auch eine Debatte statt, bei der unterschiedliche Perspektiven diskutiert wurden. Der Austausch bot spannende Einblicke in den italienischen Schulalltag und stärkte die sprachlichen sowie interkulturellen Kompetenzen der Teilnehmenden.
Auch die Natur und Umwelt der Region standen im Mittelpunkt der Mobilität. Bei einer Exkursion zur Baia di Ieranto lernten die Schüler:innen mehr über die Entstehung der Küstenlandschaft und die Besonderheiten des Naturschutzgebietes. Im Rahmen eines gemeinsamen Beach Cleanings wurde die Bucht zunächst von Müll befreit, bevor das kristallklare Wasser erkundet werden konnte.
Ein weiterer Programmpunkt war die Exkursion zur Insel Capri. Dort konnten die Schüler:innen die Auswirkungen des Tourismus unmittelbar erleben – von überfüllten Bussen bis hin zu hohen Preisen, obwohl die Hauptsaison noch nicht begonnen hatte. Gleichzeitig bot die Insel beeindruckende Natur- und Kulturerlebnisse, darunter die Fahrt entlang der berühmten Faraglioni di Mezzo.
Neben den fachlichen Inhalten standen vor allem Gemeinschaft, Eigenverantwortung und neue Erfahrungen im Vordergrund. Die Schüler:innen unterstützten sich gegenseitig, übernahmen Verantwortung im Alltag und gestalteten die Fahrt aktiv mit.
Die Erasmus+-Mobilität zeigte eindrucksvoll, wie Lernen außerhalb des Klassenzimmers gelingen kann und welche Chancen internationale Begegnungen für die persönliche und schulische Entwicklung bieten.