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Dr. Klaus Steinbach am BBZ Hochwald


Körperliche und seelische Fitness durch Sport – Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2008 in Peking, so lautete der Titel eines Informationsabends am BBZ Hochwald. Gemeinsam mit der Sparkasse Merzig-Wadern hatte das BBZ Hochwald zu dieser Veranstaltung eingeladen und damit die Reihe der bisherigen interessanten Bildungsveranstaltungen fortgesetzt.

Begrüßung der Gäste und des Dozenten durch den Schulleiter Gerd Barbian

Auch an diesem Abend konnte der Schulleiter des BBZ Hochwald Gerd Barbian wieder einen renommierten Referenten begrüßen, Dr. Klaus Steinbach, Chefarzt der Orthopädie der Hochwaldkliniken in Weiskirchen zweifacher Medaillengewinner und Mitglied der medizinischen Kommission des IOC. Unter den 150 Gästen war auch Joachim Deckarm, früher einer der besten Handballer der Welt, für dessen Stiftung Klaus Steinbach sein Referentenhonorar spendet. Dass diese Veranstaltung überhaupt stattfinden konnte, ist der großzügigen finanziellen Unterstützung der Sparkasse Merzig-Wadern zu verdanken, wofür Gerd Barbian dem Vorstandsvorsitzenden Siegfried Eckert herzlich dankte.



Nachdem Dr. Klaus Steinbach die Sparkasse als größten Sportförderer gewürdigt hatte, begann er seinen Vortrag mit einem Zitat von Grete Waitz, Marathon-Weltmeisterin: „Sport ist die Wunderwaffe gegen Bewegungsmangelkrankheiten“. Laut Dr. Steinbach besteht Fitness aus Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination. Mit Witz und Ironie referierte er über ein sehr ernstes Thema. Denn in der heutigen Zeit nehmen durch Bewegungsmangel verursachte Krankheiten ständig zu, da unsere Muskulatur kaum noch Kraftanreize bekommt, was er sehr anschaulich und humorvoll mit Zahlen und Bildern belegen konnte.

Unter den Gästen :
Joachim Deckarm

Weiterhin informierte Klaus Steinbach darüber, dass Krafttraining beispielsweise die größte Auswirkung auf die Fitness für Senioren habe, Beweglichkeit erhalte man durch Gymnastik und Stretching, und körperliche und geistige Beweglichkeit gehörten zusammen. Koordination, das Zusammenspiel der Muskeln, erreiche man durch Üben, Üben und immer wieder Üben. Diesen Teil seiner Ausführungen schloss Steinbach mit zwei Feststellungen von Professor W. Hollmann: „Durch geeignetes Training kann man zwanzig Jahre vierzig Jahre alt bleiben“, was dieser anhand von Untersuchungen an Vierzigjährigen, die keinen Sport trieben, und Sechzigjährigen, die seit mindestens zwanzig Jahren regelmäßig Sport trieben, belegen konnte. Laut Professor Hollmann soll das Lebensziel jedes Menschen sein: „jung“ sterben - und das so spät wie möglich.

 

 


Sport treiben kann man in jedem Alter, so Dr. Steinbach. Empfehlenswerte Sportarten seien u. a. Laufen, Radsport, Aquajogging, Skilanglauf, Schwimmen und Nordic Walking. Insbesondere bei Kindern bewirke sportliche Betätigung einen regen Geist und präge die Motorik auch für das spätere Leben.

 

 

 

Abschließend erfuhren die Besucher noch, wie viele Sportler an den Olympischen Spielen teilnehmen, wie viele Wettbewerbe und Medaillen es gibt und sonstiges Wissenswerte über die Olympischen Spiele in Peking und über China im Allgemeinen. Insgesamt waren Besucher und Gastgeber sich darüber einig, dass es eine rundum gelungene, informative und dabei kurzweilige Veranstaltung war.

 

 

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