Startseite
Unsere Schule
Schulformen
Sekretariat
Schulleitung
Termine
Aktuelles
Projekte
Skifreizeit 2008   
Workshop ZweiEiner
Nunkircher Kreis
Förderverein
Impressum
|
Schulskikurs des BBZ Hochwald vom 27. Feb. bis 5. März 2010
in Vals, Skigebiet Jochtal/Gitschberg
Samstagmorgen, 6:45 Uhr, Wadern, Busbahnhof: Endlich war der Tag, dem die Schüler schon lange entgegengefiebert hatten, da. Unter großem Gedränge wurden riesige Koffer angeschleppt, mit denen Andreas, der Busfahrer, seine liebe Not hatte, bis endlich alle verstaut waren. Schließlich musste ja noch Platz für das Gepäck einer weiteren Schülergruppe der ERS Theley bleiben. Nachdem die Gruppe in Theley zugestiegen war, konnte es endlich richtig losgehen – dachten alle. Schon in der Pfalz herrschte infolge einer Baustelle mit entsprechender Umleitung über Nebensträßchen kilometerlang zähfließender Verkehr. Das war aber nur der Anfang. Mehrere Staus auf der A8 und über den Fernpass quälten den ganzen Tag über. Doch alles hat ja bekanntlich ein Ende, irgendwann war es überstanden, die Schülergruppe aus Theley stieg in Sterzing schon aus und eine halbe Stunde danach war das Ziel, wenn auch mit mehrstündiger Verspätung, erreicht.

Gott sei Dank hatte Norbert, der Hüttenwirt der Pension Gatterer, in der die Gruppe des BBZ Hochwald untergebracht war, noch ein leckeres Abendessen bereitgehalten. Überhaupt war das Essen abends immer sehr, sehr gut und vor allem reichlich. Selbst die Fleischportionen konnten sich sehen lassen, sodass am letzten Abend besondere Auszeichnungen für Viel(fleisch)esser verliehen wurden. Die Gruppe konnte schließlich einen Schnitzelkönig und einen Hühnerbaron vorweisen.
Zunächst wurden nach dem Abendessen die Zimmer bezogen, ausgepackt und sich auf den nächsten Tag vorbereitet, denn es war harte Arbeit angesagt.
Am nächsten Morgen ging es auch fast pünktlich um 9:00 Uhr auf die Piste. Der große Vorteil war, dass man direkt von der Pension auf die Anfängerpiste gelangen konnte, ohne erst eine lange Busfahrt oder einen entsprechenden Fußmarsch absolvieren zu müssen. Für die Anfänger begann nun der Härtetest.

Unter vielen Mühen, aber unter ebenso viel Gelächter und Spaß, wenn mal wieder einer hingefallen war oder als Schneekugelblitz den Hang hinabsauste, gingen die Skitage wie im Flug vorbei. Einige teilnehmende Schüler sind bereits sehr gute Skifahrer und so konnten die Anfänger nicht nur die Unterstützung ihrer Lehrer erfahren, sondern auch häufig die der Mitschüler. So wurden neben dem Spaß am Skifahren und anderen Aktivitäten auch Sozialverhalten, Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist gefördert. Die abfahrenden Schüler lernten neben dem Skifahren z. B. auch, dass man in jedem Fall anhalten muss, wenn ein anderer Skifahrer am Boden liegt, und sich überzeugen muss, ob derjenige Hilfe braucht, egal, ob er zu der eigenen Gruppe gehört oder nicht.
Am Ende der Skitage war schließlich jeder der teilnehmenden Schüler in der Lage, eine Piste, seinem Können entsprechend blau, rot oder schwarz, hinunterzufahren und das war doch ein großer Erfolg.
Das Highlight des letzten Tages war, wie in den vergangen Jahren auch, die Skirallye. Die Schüler wurden von den Lehrern in Gruppen eingeteilt, die Gruppeneinteilung wurde den Schülern abends vorher schon bekannt gegeben, damit die erste Aufgabe, die den Entwurf eines Gruppenkennzeichens, das am nächsten Tag alle tragen mussten, bereits gelöst werden konnte. Die Aufgaben waren nicht leicht zu bewältigen, aber die Gruppen waren mit Ehrgeiz und Eifer dabei und jeder übernahm die Aufgaben, die er am besten bewerkstelligen konnte.

Die Lösungen der einzelnen Aufgaben wurden abends geprüft und mit entsprechender Punktzahl bewertet. Die ersten Plätze erhielten natürlich auch Preise. Die anschließende Skitaufe für Neulinge und solche, die sich in irgend einer Weise besonders hervorgetan hatten, was in der Taufansprache selbstverständlich gewürdigt wurde, und das Verlesen der Valser Nachrichten, die über „wichtige“ Ereignisse der letzten fünf Tage informierten, sorgten an diesem letzten Abend für Heiterkeit, auch bei den Lehrern der anderen Gruppe im Haus.


Für einige wurde es dann noch ein langer letzter Abend und die Heimfahrt am anderen Tag war in den ersten Stunden sehr ruhig. Glücklicherweise ging es diesmal ohne Stau.


 
nach oben 
|