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Klasse FW 12.1 auf Orientierungstagen 2011 in Zell an der Mosel Am Morgen des 22. August 2011 machten wir, die Klasse 12.1 der Fachoberschule Wirtschaft, uns mit vier Autos, 16 Schülern, der Klassenlehrerin Frau Biesel und dem Pastoralreferenten Karl-Josef (Charlie) Schmitt auf den Weg nach Zell. Nach der Ankunft um 9.30Uhr auf der Marienburg wurden die Zimmer verteilt und nach der Einteilung versammelten wir uns alle im Tagungsraum zu einer 1. Vorstellrunde. Einige Kennenlernspiele später erstellten wir zunächst eine Werteliste über das, was uns in unserem Leben wichtig ist. Später stellte Herr Schmitt noch die Burg mit ihrer Kapelle vor.
In unserer danach folgenden Freizeit tobten wir 17-19-Jährigen uns auf dem Trampolin aus, spielten „ 4 Gewinnt“ oder hielten eine Siesta (Mittagsschlaf). Wohlerholt ging es dann bei windstillen 30 Grad (gefühlte schwüle 40 Grad) zum nahegelegenen Soldatenfriedhof und zum treppenreichen Aussichtsturm (ganze 120 Stufen).
Zurück im Tagungsraum malten wir uns gegenseitig unsere Körperumrisse in Zweiergruppen auf überdimensionalem Packpapier ab. Dann mussten bestimmte Körperteile beschriftet werden mit Ängsten, Wünschen und Gefühlen, worüber wir später in den verschiedenen Gruppen gesprochen haben.
Mit zwei Autos ging es zum drei Kilometer entfernten GLOBUS und wir haben uns reichlich mit Proviant für die unverzichtbaren Zwischenmahlzeiten eingedeckt. Zurück auf der Marienburg und nach einigen Umbauarbeiten des Tagungsraums in ein „Kino“ schauten wir gemeinsam der Film Vaya Con Dios an – der kirchliche Hangover. Nach dem recht spannenden und lustigen Film klang der Abend im Clubraum mit DJ Speedy One und guter Laune aus. Nach dem Morgenimpuls in der Kapelle und nach einem gemeinsamen Gebet versammelten wir uns im Tagungsraum, um die bevorstehenden Besuche auf einem jüdischen Friedhof und einer Synagoge vorzubereiten. Angekommen auf dem Friedhof im Nachbardorf Bullay, erzählte Charlie Schmitt ausführlich die Geschichte der Juden – jeder Grabstein hatte seine eigene Geschichte. Danach ging es zurück nach Zell, um eine Synagoge zu besichtigen. Nach der interessanten Anschauung stürmten wir 16 Schüler in ein Café und gönnten uns ein Eis. Zufrieden machten wir uns dann auf den Rückweg zur Burg, wo daraufhin der Besuch der Moschee vorbereitet wurde und Fragen formuliert wurden, die man an die Ansprechpartner vor Ort stellen konnte. Vor der Abfahrt nutzten wir die dreistündige Freizeit auf verschiedene Art und Weise, die einen beteten die Sonne an, andere machten sich auf den Weg in den Globus und wieder andere hielten ihre mittägliche Siesta.
Pünktlich begaben sich alle in alter Frische an die Autos und machten sich wieder auf den Weg nach Bullay in die noch nicht fertig ausgebaute Moschee. Während der männliche Teil Fragen an die Moslems stellte, hatten die Mädchen mehr Augen für den jungen türkischen Schönling. Nach der Führung durch die Moschee ging es in den örtlichen Supermarkt, um Fleisch und Brötchen für den Grillabend zu besorgen. Wieder angekommen auf der Marienburg setzten wir uns alle zusammen ans Feuer, um den letzten Abend friedlich mit Gitarrenmusik und Gesang zu verbringen.
Der letzte Morgen begann wieder mit einem Morgenimpuls in der Kapelle. Nach dem anschließendem Packen und Räumen der Zimmer versammelten wir uns ein letztes Mal im Tagungsraum, um über die letzten Tage zu sprechen und sie an Hand einer Punktetabelle zu bewerten.
Gegen 11 Uhr haben wir dann die Heimfahrt angetreten. Diese drei Tage brachten uns einander näher. Wir haben uns besser kennen und uns gegenseitig schätzen gelernt. Insgesamt wurden diese Orientierungstage von allen gut aufgenommen und wir haben viel Spaß gemeinsam gehabt. Fazit : Wiederholungsbedürftig und lohnenswert ! (c) Fatma Cukur und Laura Maas
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