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Abschied von der Schulzeit

Abschlussfeier 2009 am BBZ Hochwald/ Fest der Nationen

Schüler aus Berufsfachschulen und Berufsschule des Berufsbildungszentrum Hochwald haben sich verabschiedet. 67 Fachoberschüler, 37 Handelsschüler, 19 Schüler der Sozialpflegeschule, 6 Schüler der Produktionsschule, 7 Verkäufer, 13 Einzelhandelskaufleute, 15 Bürokaufleute und 7 Kaufleute für Tourismus und Freizeit haben ihre Schullaufbahn erfolgreich beendet. Schulleiter Gerd Barbian würdigte die Leistung aller Absolventen, die in den letzten Jahren für ihren Abschluss gearbeitet hatten.

Er hatte den Absolventen einen Rucksack mitgebracht als Symbol für die Wanderung des Lebens. Der Rucksack enthielt eine Wärmflasche, ein Buch, einen Ball und einen Wecker. Gerd Barbian erklärte den Schülern die Bedeutung dieser Symbole für ihr weiteres Leben. Die Wärmflasche stehe für die Fürsorge der Eltern, die ihr Kind lehren alleine zu laufen und so sein Leben Schritt für Schritt kennen zu lernen. Das Buch stehe für den geistigen „Proviant“, der es dem jungen Menschen ermögliche, Zusammenhänge zu erkennen, zu durchschauen, die Welt zu entdecken und Ziele zu stecken. Der Ball sei das Zeichen für Gemeinschaft, für Mannschaft, denn nur im gemeinschaftlichen Handeln könne man zum Ziel gelangen, durch Respekt und Anerkennung im Lernen miteinander und voneinander, ganz im Sinne des nachfolgenden Festes unter dem Motto: Vielfalt tut gut.

Der Wecker stehe für die Zeit, die man nicht einfach verrinnen lassen solle. Zielstrebigkeit, Ehrgeiz , Beharrlichkeit und Durchsetzungsvermögen sollten den Absolventen helfen, vorwärts zu kommen. Da der Weg in der heutigen Zeit aber trotz guter „Ausrüstung“ nicht leicht sei, gab er ihnen den Rat, aufeinander zuzugehen, sich miteinander auszutauschen und den anderen als gleichberechtigten Partner zu erkennen. Er gratulierte allen und wünschte ihnen Glück, Einsicht, Kraft und Ausdauer auf ihrem weiteren Lebensweg.

Den Gratulationen und guten Wünschen schlossen sich Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich und Werner Friess, Vorsitzender des Fördervereins des BBZ Hochwald, an.

Der Förderverein vergibt jährlich für die Klassenbesten Buchpreise, die die Landrätin gemeinsam mit Werner Friess überreichte.

Besonders gewürdigt wurden auch die Leistungen von Lukas Barnickel und Markus Görgen. Jonas Barnickel und Markus Görgen, beide Berufsschüler des BBZ Hochwald und Auszubildende bei der Firma ThyssenKrupp Drauz Nothelfer GmbH in Wadern, sind Bundessieger beim Wettbewerb „Jugend forscht“ im Bereich Arbeitswelt geworden. Der 1. Preis wurde ihnen am 24. Mai 2009 von der Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan für die beste interdisziplinäre Arbeit verliehen. Die beiden Tüftler machten sich Gedanken, wie man körperlich anstrengende Arbeitsschritte beim Abschrecken von Werkstücken im Härtungsprozess auf eine Maschine übertragen kann. So entstand nach längeren Überlegungen und Austesten eine Vorrichtung, die die Werkstücke maschinell im Ölbad schwenkt.

Weiterhin wurde Melek Tosun, Schülerin der Sozialpflegeschule, für ihr herausragendes Engagement am sozialen Tag geehrt. Sie allein brachte durch ihren Einsatz 250 Euro auf.

Auch Rudolf Mann, Vorstandsmitglied des Fördervereins, gratulierte den Absolventen ganz herzlich.

Für die musikalische Umrahmung sorgten Studienrat Michael Fink zusammen mit Steven Mothes, Absolvent der Handelsschule, an der Trompete und Ute Schneider, ehemalige Schülerin des KBBZ Wadern, mit Gesang. Begleitet wurde sie am Keyboard von Rolf Weiler. Durch das Programm führte Ulrike Gärtner.

Im Anschluss an die Preisverleihung fassten Vanessa Kuhn und Marina Mertes, Absolventinnen der Fachoberschule Tourismus, die Zeit am BBZ aus Sicht der Schüler zusammen. Obwohl es nicht immer einfach gewesen sei, hätten sie dank der guten Ausbildung durch ihre Lehrer eine gute Grundlage für die Zukunft. Alle Lehrer hätten sich viel Mühe gemacht, den Unterricht so angenehm und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Die Arbeiten und Hausaufgaben würden sie nicht vermissen, wohl aber die Schule als Ort sozialer Kontakte und Forum für Austausch von Wissen und Meinungen. Sie erinnerten daran, wie sie gemeinsam die dunkelsten Ecken der Integralrechnung erforscht hatten und stets auf der Suche nach der optimalen Intensität des Lernpensums waren. Zum Schluss bedankten sie sich bei ihren Lehrern im Namen ihrer Mitschüler für die gute Ausbildung und bei allen anderen, die diese Abschlussveranstaltung ermöglichten.

Anschließend erhielten die Schüler die Abschlusszeugnisse von ihren Klassenlehrern. Auch sie gratulierten den Schülern, die sie einige Jahre begleitet hatten, und wünschten ihnen für die Zukunft alles Gute und weiterhin das notwendige Durchhaltevermögen, um ihre persönlichen Ziele zu erreichen.

Beim anschließenden Fest der Nationen konnten Absolventen, Mitschüler und Lehrer in zwangloser Atmosphäre voneinander Abschied nahmen.

Bilder vom Fest der Nationen:

 

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